Warum Rhapsody begeistert

8.Mai 2006

Hört man Musik von Rhapsody, bekommt man Songs epischem Ausmaßes zu hören. Ganz in der Tradition überwältigender Filmmusik mit Tiefgang, mag man sagen. Aber Rhapsody ist mehr.
Denn der Mix aus Melodic-Metal, Folk-Einlagen, mittelalterlichen Klängen, typisch überwältigende Soundtrack-Elemente... Es passt bei Rhapsody einfach, was man nicht passend titulieren vermag. Und was bei Rhapsody am Ende heraus kommt, hat mehr als nur Hand und Fuß. Denn ein Feuerwerk mitreißender Melodien, eingängiger und trotzdem überzeugender Refrains, man mag es einfach nicht beschreiben zu können, hat man es nicht selbst schon gehört.

RhapsodyDie Italiener um Sänger Fabio Leone verstehen es einfach, diese Art von Musik nicht nur zu machen... Denn der Zuhörer spürt den Bombast einfach, ohne von ihm erschlagen zu werden. Auch tragen zu den überzeugenden Liedern die Abwechslung innerhalb der Lieder bei... Mag man behaupten, es klinge alles gleich, doch nur solange man nicht wirklich die Musik "hört". Denn diese Dynamik in den Liedern, aus einer Speed-Metal-Einlage plötzlich zu einem leisen Chorus zu kommen, über zu einem melodischen Orchester-Teil und wieder zurück zum vollen Programm... dies vermag erstmal jemand anders so gekonnt zu vollführen. Man kann bei manchen Liedern, ohne zu sehr in Lobeshymnen zu entweichen, sagen, dass hier mehr passiert als bei manch einer anderen Band, egal welchem Genres, auf einem ganzen Album zusammen.
Doch es muss gesagt werden: Leute, die auf Death-Metal oder wirklich hartes Zeug stehen, könnten enttäuscht werden. Denn Rhapsody liegt teils schwer, aber es geht nie zuweit, mag man es so ausdrücken. Aber hier sei dann besonders darauf hingewiesen, dass auch die, die sich mit Metal eigentlich überhaupt anfreunden können, durchaus in die Platten von Rhapsody hören dürfen, denn es ist einfach mehr, als nur Metal. Auch Melodic-Metal trifft es nicht. Manche reden von Hollywood Metal... Aber das hat einfach den Effekt, zu sehr Vorurteile der Musik zuzuschieben, die so meist nicht da sind. Es ist einfach ein Mix aus so vielem, dass für jeden etwas dabei sein könnte. Reinhören lohnt auf jeden Fall.

Bereits das erste Album 1997, Legendary Tales, war von epischem Ausmaße und brachte die Metalszene Europas gehörig durcheinander. Luca Turilli (Gitarre) und Alex Staropoli (Piano, Keyboard) haben mit Rhapsody eine wahrlich "mächtige" Band auf die Beine gestellt. Begleitet werden die beiden Günder der Gruppe von Fabio Lione (Gesang), Patrice Guers (Bass) und Alex Holzwarth (Schlagzeug). Auch mit Stargästen ist man bei Rhapsody nicht zimperlich, so konnte man für viele Lieder Star-Schauspieler Christopher Lee gewinnen, was dem Bombast die Stimme verlieh, die aus einzigartig sogar noch unvergleichlich zu schaffen vermochte. Auch Dominique Leurquin mag einigen ein Namen sein, so spielte er bereits für Rhapsody die Gitarre.

Rhapsody - The Magic of the Wizards DreamVon Rhapsody gibt es bisher sechs Alben und einige Single-CDs, auf denen jedoch oftmals noch neue Versionen von bereits bekannten Liedern oder aber ganz neue Lieder zu hören sind. Zu den Alben gehören Legendary Tales (1997), Symphony of Enchanted Lands (1998), Dawn of Victory (2000), Rain of a thousand Flames (2001), Power of the Dragonflame (2002) und The Dark Secret (2004) bzw. Symphony of Enchanted Lands II - The Dark Secret (2004). Bei den Single-CDs mag man vor allem die neueste Errungenschaft, The Magic of the Wizards Dream mit Gastsänger Christopher Lee hervorheben. In sechs verschiedenen Versionen, davon vier mal in verschiedenen Sprachen wird in monumentalster Weise das Lied The Magic Of The Wizard's Dream neu dargeboten. Mit einem Orchester, der Stimmer von Herr Lee, einem 50 Mann starken Chor und der bekannten Finess von Rhapsody kann man hier sicher sein, Gänsehaut-Feeling zu bekommen.

Die übliche Vorgehensweise, ein paar besonders gute Lieder aufzulisten spar ich mir, denn es ist einfach nicht gelogen, wenn man sagt, jedes Lied von Rhapsody hat es auf seine eigene Weise verdient, als überragend und unerreichbar zu nennen.

Und wem dieser Beitrag zu hochlobend ist... Tja, dem einen gefällts, dem anderen nicht. Und wiederum andere überwältigt Rhapsody einfach ;)

Anmerken will ich noch kleine Geschichte. Auf einem Aufkleber einer limitierten CD steht "Symhonic Epic Hollywood Metal"... Ich behaupte mal, es trifft den Nagel irgendwo auf jeden Fall auf den Kopf ^.^ Aber zu bedenken gebe ich, sämtliche Platten von Rhapsody wurden in Wolfsburg aufgenommen. Und dabei muss gesagt werden, Sascha Paeth und Miro bürgen wirklich für perfekten Sound durch und durch :)

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.. Unholy Warcry Musikvideo




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