Shimatani Hitomi - J-Pop und eine schöne Stimme

29.Mai 2006

Shimatani HitomiDie 1980 in Gureshi, Präfektur Hiroshima, geborene Hitomi Shimatani ist in Japan recht bekannt und kann mit einer sehr schönen Stimme überzeugen. Dabei ist ihr Stil besonders in den neueren Songs sehr durchwachsen, von vielen verschiedenen Quellen beeinflusst. Insgesamt ist man hier zwar immer im Bereich des J-Pop unterwegs, nimmt aber trotzdem unweigerlich viele Einflüsse in der Musik wahr - unter anderem Gothic, Klassik, R&B und andere, besonders auch fernöstliche, im J-Pop nicht alltägliche Klänge. Sehr schön und beruhigend sind auch die Balladen, die meist mit einem sehr kraftvollen, schönen Gesang gepaart sind.
Toll ist in der Hinsicht eigentlich immer, wie gut japanisch mit nettem Pop-Sound klingen kann, was natürlich durch das Zusammenbringen mit anderen musikalischen Stilen eine noch interessantere Basis dafür herstellt, wirklich guter Musik lauschen zu können. Pop hat ja leider immer wieder unter sehr negativen Lauten in Richtung "zu sehr mainstream" zu leiden, aber ich kann mich nicht verwehren, der Beat bei den meisten Liedern von Shimatani ist wirklich knackig und interessant ^^ Kann man getrost öfter hören, und tue ich immer wieder gerne.

Begonnen hat die Karriere von Hitomi Shimatani 1997 bei einem jap. Vorsingen, bei dem sie sich zwischen 200'000 Teilnehmern eine gewisse Aufmerksamkeit einholen konnte. Zwar konnte sie nicht unbedingt durch ihren Tanz beeindrucken, doch hatte sie eine sehr klare Stimme mit einem sehr positiven Tonumfang, was ihr zum Anfang hin eine Karriere in Enka bringen sollte.
Nachdem sie 1999 die Schule abgeschlossen hat, nach Tokyo gezogen ist und sich für ihr Debüt vorbereitete, konnte sie bereits im gleichen Jahr nach einer beeindruckenden Performance den 32. jährlichen Nihon Yuusen Taishou Newcomer of the Year Award gewinnen. Insgesamt gewann sie 1999 zwei Preise für den besten Newcomer. Sie hat zwar ihr Debüt, wie es 1997 den Anschein nahm, mit Enka gemacht, doch Avex - eines der größten unabhängigen Labels der Welt aus Japan - sah mehr ihn ihr und nahm die Chance, einen Schritt in Richtung J-Pop-Markt zu gehen, wahr.
Zwar waren ihre ersten zwei Singles insgesamt nicht so erfolgreich - beide (Kaihouku und Papillon) schafften es nicht in die Top 20 der jap. Oricon Single-Charts - doch war das Ergebnis selbst nicht schlecht. Mit dem Cover von Janet Jacksons "Doesn’t Really Matter" wurde dann erstmals die Top 20 mit einem ordentlichen Platz 14 gepackt und es wurde sogar Hitstatus erreicht, nachdem eine viertelmillion Singles verkauft wurden.

Zur Zeit gibt es sieben Alben von Shimatani sowie diverse Single-Auskopplungen und DVDs.
Die Alben sind: PAPILLON (2001), Shanty (シャンティ) (2002), GATE~scena III (2003), Delicious! ~Best of Hitomi Shimatani~ (2003), Tsuioku + LOVE LETTER (追憶+LOVE LETTER) (2004), crossover (2005), Heart & Symphony (2005)

Für alle, die Interesse bekommen haben, hier noch ein paar kleine musikalische Einblicke. Man muss es ja wirklich immer wieder zugeben, die Japaner verstehen es, nette Musikvideos zu produzieren, die irgendwie doch etwas haben... was einen das Anschauen sehr versüßt :)

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.. sowie weitere hier ^^

.. offizielle Homepage von Shimatani Hitomi
.. wiki.theppn zu Shimatani Hitomi




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