Unheilig - Rache

31.Oktober 2006

Interpret: Unheilig
Album: Das 2. Gebot
Titel: Rache
Jahr: 2003

Nur mit MusikEin Lied erzählt von Rache und dem inneren Frieden, der direkt mit der Genugtuung kommen mag. Es ist ein sehr ruhiges Lied, wie man es von Unheilig immer wieder zu hören bekommt, aber trotzdem mit einem sehr kraftvollen Ausdruck. Nicht nur musikalisch an manchen Stellen sehr prägend, besonders der Text geht unter die Haut. Eine sehr traurige Untermalung durch die Melodie im Hintergrund, stark umgesetzt. Auch bei diesem Lied gilt, der Gesang außerhalb des Refrains ist natürlich nicht jedem sein Bier - mit das Markenzeichen vom Grafen - aber wenn einem dies zusagt, dann kommt einem dieses Lied wunderschön perfekt vor. Und der Refrain nimmt einen ungehindert in die Gedankenwelt mit und bleibt... tief verankert.
Gehört mit zu den besten Liedern des Albums "Das 2. Gebot", welches für sich ein sehr gutes darstellt, aber meiner Meinung nach nicht das beste von Unheilig :)

Jeder wird mein tun verstehen und dann doch als Unrecht sehen.

Die Gedanken in schwarz weiß
spiegeln sich in der Vergangenheit
fand den Frieden als ich ihn ansah
und ihm für dich sein Leben nahm

Er sperrte dich in die Erde ein
so dachte er du wärst sein
du mein Herz so zart und rein
dort im Dunkeln so allein

Hör deine Stimme wieder jede Nacht
deine Worte haben mich gemacht
tief im Innern bist du noch bei mir
bist in Gedanken immer hier

Lege meine Hand auf dein Grab
so nah und fern ruhst du da
nur noch tiefe Leere ist in mir
wann bin ich wieder bei dir ?

Lass sie raus!
Lass sie gehen!
Lass sie raus!
Lass sie gehen!

Immer wieder hab ich ihn gefragt
warum er dir dein Leben stahl
doch den Grund den hat er nie genannt
ich hab ihn dann neben dir verbrannt

In den Flammen warst du wieder da
du hast gesagt dass es Rache war
hör deine Stimme wieder jede Nacht
deine Worte haben mich gemacht

Jeder wird mein tun verstehen
und dann doch als Unrecht sehen
keine Reue vernarbt mein Herz
fühle jede Nacht deinen Schmerz

Lege meine Hand auf dein Grab
so nah und fern ruhst du da
deine Worte haben mich gemacht
hör deine Stimme wieder jede Nacht

Lass sie raus!
Lass sie gehen!
Lass sie raus!
Lass sie gehen!
Lass sie raus!

hör deine Stimme wieder jede Nacht
deine Worte haben mich gemacht


lass sie gehen!

lege meine Hand auf dein Grab
so nah und fern ruhst du da


lass sie raus!

hör deine Stimme wieder jede Nacht
deine Worte haben mich gemacht


lass sie gehen!

lege meine Hand auf dein Grab
so nah und fern ruhst du da


lass sie raus!

...




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