sonata arctica's neues

7.November 2007

unia. die japanische version davon ist endlich in meinen besitz gelangt und ich musste mir das gesamte album natürlich durchhören.

mit [leider] nur 15 liedern, wovon eines ein instrumental ist, ist das album nicht zu kurz. ich war ein sonata-fan seitdem ein freund mich unopened anzuhören gezwungen hat, aber unia ist ein album, das ich von sonata nie erwartet hätte.

es mag wahr sein, dass sonata arctica bislang sehr stark in ihrem sound geblieben sind, ich bin auch nicht unbedingt ein fan von ständig wechselnden stilen bei ein und derselben band, ausser, es ist definitiv zu erwarten [ich hab heute ein 4lyn-video gesehen :roll: die jungs waren mal eine heftige nu-metal-band, jetzt haben sie 'nen sound, der an emocore erinnert |-| ].

unia aber ist eine umdefinition des 'typischen' sonata arctica-metals. das ganze album ist sehr balanciert, auch die instrumentalisierung ist dieselbe geblieben, aber dennoch ist etwas anders. die songstrukturen sind offener und ich habe den eindruck, als wäre unia bei sonata das, was nord nord ost bei subway to sally war: ein album, das sich immernoch nach der band anhört, aber eine veränderung in der von der band gemachten musik enthält. eine ausnahme.

was mir enorm auffällt, ist die tatsache, dass auf dem neuen album keine wirklich schnellen lieder drauf sind. sachen wie kingdom for a heart. auf der gegenseite ist das album wesentlich musikalisch experimenteller, weil durch die etwas ruhigeren songs mehr platz für sonata blieb, ihre ganzen ideen zu integrieren, wie man es bei it won't fade sehen kann.

interessant, durchaus. sehr interessant.

p.s. die japanischen bonustracks sind der hammer. besonders out in the fields.

-K




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