tech n9ne - keep on keepin' on

3.November 2007

er ist eine ausnahme, davon gibt es nicht viele.
er macht hip-hop, den ich mir tatsächlich anhöre.

das sind sachen, die mir spontan zu tech n9ne einfallen. beide stimmen, denn wenn man sich seine musik genau anhört, merkt man, dass er nicht nur ein wenig durchgeknallt und schnell ist, sondern tatsächlich schafft zu beweisen, dass hip-hop auch musik ist. und das wurde in den letzten jahren immer wieder widerlegt. irgendwann habe ich auch aufgehört, hip-hop zu hören, weil die neueren tracks und mc's nur noch schrott waren, aber tech n9ne bringt immer noch qualität. und er erinnert mich an meine jugend, vor allem sein track keep on keepin' on.

dieser ist eher ruhig gehalten, mit einem zurückhaltenden, melodischen beat [ich kann keine unmelodischen beats hören, auch wenn der mc gut ist] und hat eine einprägsame, melodische hook, die sich einem über jahre einprägt. ich war 13, als ich zum letzten mal tech n9ne gehört habe, ich konnte diesen chorus seitdem auswendig. irgendwas hat dieser track an sich, etwas, was den hörer fesselt und in seinen bann zieht.

zudem rappt 'tecca nina', wie er sich ab und an nennt, harmonisch zu dem beat, wodurch er sich ebenfalls vom rest der masse abhebt, deren zugehörige meistens keinen flow haben.

ich bin kein regelmässiger hip-hop hörer, ich habe auch einen sehr ausgewählten geschmack, was hip-hop angeht, aber tech n9ne ist eines 'reinhörens wirklich wert. bei youtube gibt es 'ausgewähle hörbeispiele' *^.^

-K

Wer will mitmachen?!

31.Oktober 2006

Wir haben zwar schon einige Autoren für uns begeistern können, doch leider sind diese nicht so ganz so aktiv, wie ich es mir erhofft habe - was aber auch nicht weiter schlimm ist, gibt ja keinen Zwang zu irgendwas :)
Aber trotzdem würde das geneigte ongaku-Herz sich natürlich wünschen, hier auch etwas mehr von anderen lesen zu können. Damit es hier bunter wird, was Musikgeschmack und auch was die Gesichter angeht. Ich mein, es ist eigentlich wirklich einfach, hier mitzumachen. Habe ich ja schon hier beschrieben. Und ich mein, es wird bestimmt auch euch Spaß machen... Die Besucher kommen sicher auch noch, wenn hier mal etwas mehr los ist, was die Beiträge angeht ;)

Also los los los, anmelden und mitmachen ;D

Die Retter der Nation sind da

28.Oktober 2006

Büro am Strand feat. MC Winkel und Nilzenburger mit einem "brandneuen" Video. Also im Grunde, wenn man es sich so anhört, sehr nett. Also ganz ehrlich, hat schon etwas in sich, für meinen Geschmack ein mehr oder weniger positives Erlebnis :D Hat jemand ganz nett umschrieben mit "phatt". Ja, kommt hin. Kann man stehen lassen. Und später gibts das Dingen dann auch zum herunterholen downloaden...

Informationen zum Lied:
Produziert von: Büro am Strand
Lyrics: BAS, MC Winkel, Nilzenburger
Video: BAS, MC Winkel, Nilzenburger, Giza
Videoschnitt: MC Winkel, Gürtel von Büro am Strand

Meine Damen und Herren, wir schalten jetzt leif live zu den Rettern der Nation! Also:

“Lehnt Euch zurück, genießt die Show und dieses Werk, checkt den Flow von MC Winkel, BAS und Bokelberg”

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Der Preis der Musikindustrie

1.September 2006

Dies wird jetzt ein Beitrag so richtig in Stammtisch-Manier. Eine Behauptung, ein bisschen klugscheißerei und weiter nichts... ob der Richtigkeit müsst ihr euch selbst mal Gedanken machen. Tja, so schauts aus.

Die Musikindustrie beschwert sich schon seit ewig und drei Tagen darüber, dass sie immer weniger Umsatz macht, die Gewinne schrumpfen und es geht ihr ja allgemein sehr schlecht. Alles bekannt, klar. Jetzt aber mal die Überlegung - um diesem Trend entgegenzuwirken steigen die Preise immer mehr. Es wird mit fragwürdigen Strategien - wie z.B. verstümmelten Alben zu "kleineren" Preisen - auf Kundenfang gegangen. Doch dieser weg kann nicht der richtige weg sein - zumindest nicht, wenn man seine Gewinne retten will, wieder mehr Umsatz machen will. Wobei diese Denke sowieso nie stattfinden dürfte. Denn die Vermarkter sollten erst an die Künstler und deren Vergütung denken, danach an die eigene - immerhin immernoch gut gefüllte - Tasche. Aber das ist ein anderes Thema, ein trauriges noch dazu.
Nun, warum ist das die falsche Herangehensweise der MI? Eigentlich ein einfaches Gedankenspiel. Je höher der Preis steigt, desto weniger ist der gemeine Bürger gewillt, sich diesen Luxus der Musik zu leisten. Wahre Fans kaufen zwar immer gerne, aber das Geld wächst immernoch nicht auf Bäumen und ist somit immer irgendwo einer Grenze unterworfen. Somit bleibt bei zu hohen Preisen irgendwann das ein oder andere Album auf der Strecke, da andere Dinge - oder von mir aus andere Alben - eine höhere Priorität haben. Hätte man sich vor langer Zeit alle Alben kaufen können, wird jetzt um jeden Cent gekämpft. Leidtragende sind immer zuerst Luxusartikel. Und dazu kann man Musik durchaus zählen - denn auch ohne Musik kann ein Mensch irgendwie (über)leben.

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"mainstreamness"

25.Juli 2006

Im Moment scheint für viele Musikliebhaber der Begriff Mainstream immer mehr zu einer Beleidigung zu mutieren.

Der Mainstream (englisch, wörtlich Hauptstrom) spiegelt den kulturellen Geschmack einer großen Mehrheit wieder, im Gegensatz zu Subkulturen oder dem ästhetischen Underground.

Mainstream - wikipedia
Das Subjektive Verständnis von Mainstream geht also darauf zurück, dass es anscheinend verhöhnt ist das zu hören was viele hören und man sollte sich mehr an unbekanntem zu orientieren?(auf last.fm Meinungen gestützt)
Nun wie kam es dazu?
Genauer gesagt man weiß es nicht ich kann es eucht nicht mit Datum etc. vermitteln mir ist das Wort Mainstream erst wirklich aufgefallen als ich der Last.fm community beigetreten bin.
In sogenannten "Journal Entrys" ähnlich der Blogeinträge werden Berechnungen gestartet wie "Mainstream man ist", ist man, prozentual hoch Mainstream, macht man sich Gedanken oder bekommt hilfreiche Tipps von anderen Usern diese Krankheit die Mainstreamrate zu senken indem man mehr unbekanntes hört.
Kommen wir zu den Punkten die mich beschäftigen.

Nummer eins, ich sehe Mainstream nicht als eine Krankheit ein Nachteil an, noch können wir frei darüber entscheiden welcher Klang in unseren Ohren ankommt und welcher nicht, magst du also, dass was viele Hören (was bestimmt auch seine Gründe mit sich zieht) hör es doch weiter es wird nicht schlecht davon!:yes:
Nummer 2, seh ich das Ganze wieder mal als ein Trend von Mister Internet:>, hier entwickeln sich viele Vorurteile/Hindernisse/Konflikte für Personen die sie ohne es nicht hätte, es gibt einfach zu viele Leute die Anderen ihre Meinung penetrant aufbinden müssen, wird diese Meinung untersützt verbreitet es sich schnell genug um die breite Masse davon wissen zu lassen.
Punkt Nummer 3, auf einem von Internetusern dominiertem Board wie last.fm ist es schwer die Berechnungen auf Wahrheit zu stützen, last.fm representiert immerhin nur einen kleinen Teil der gesammten "Hörerschaft" auf der Welt und seriöse Werte können hier nur in Bezug auf das Board getroffen werden und eine Verallgemeinerung sollte dann nicht stattfinden. (auch wenn last.fm wirklich eine große community besitzt doch erst wenn alle Menschen die Musik hören dort registriert sind gewinnt die Aussage an Seriösität):hehe:

Meine Meinung ist das dieser Hype hoffentlich bald (zumindest auf last.fm) endet. Klar kann es sein das manche Leute nur Zeug aus den Charts hören und es auch Sachen gibt, die unbekannt sind und sich vielleicht besser anhören, aber dann kann man nur, als netter Mensch, den Anderen darauf aufmerksam machen und hoffen er befolgt den Rat wenn nicht - dann nicht.;) Man kann dem Meschen ja nicht verbieten das zu hören was ihm gefällt, noch nicht.:crazy:

Lasst uns last.fm probieren

5.Juni 2006

Wie in den Kommentaren zum Pandora.com-Eintrag bereits von Zippi erwähnt wurde, ist auch ein weiterer "eigener Radio-Sender" im Internet schon längere Zeit unterwegs, nennt sich last.fm - ein sehr umfangreiches Projekt, dass natürlich nicht mehr nur aus Radio besteht - und ist damals bei mir auch mal im Einsatz gewesen, aber ich bin bei solchen Radio-Sendern - oder allgemein Radio-Sendern, bei anderen noch viel weniger - nicht oft längere Zeit treu.
Hat eigentlich gar nichts damit zu tun, dass ich nicht davon überzeugt bin oder so... Ich mach aber nach 'ner Zeit meinen eigenen Player wieder an. Tja, so ist das Leben, heißt es ja. In letzter Zeit mal wieder den last.fm-Player ausprobiert, und bisher gefällt mir der Player etwas besser, als pandora.com. Wird wohl allgemein daran liegen, dass sich last.fm, entgegen pandora.com - der seine Ergebnisse aus einer Vielzahl von Analysen der Musik bezieht und daraus natürlich manchmal auch etwas seltsame Sachen resultieren - eher aus den Gewohnheiten der User, die bei last.fm angemeldet sind, die Zusammenstellung der Musik im eigenen Sender einholt. Funktioniert in dem Sinne manchmal besser, weil die User sich in ihren Hörgewohnheiten einfach, sagen wir mal, menschlicher benehmen. Und da kommt es dann eben auch öfter zu Übereinstimmungen - also so zumindest bisher meine Einschätzung. Auch bei last.fm kann man natürlich die Lieder, die gerade laufen, für sich beurteilen und skippen sowie bannen, was natürlich die Anpassung an den eigenen Geschmack einfacher macht. Werde mich in den nächsten Tagen zu ein paar Updates hier "zwingen", wie anno dazumal bei pandora.com eben :)

Mal wieder Pandora.com ausprobieren

11.Mai 2006

Ich merke gerade, dass pandora.com endlich auch Masterplan integriert hat, mal schauen, ob ich diesmal eine anständige Radiostation für mich basteln kann. Bisher klappte das nicht. Zumindest nicht so, wie ich es wollte. Aber das muss an meinem Musikgeschmack liegen. Meine bisherigen Erlebnisse mit pandora.com werde ich auch noch hier posten - bisher nur in meinem pers. Blog. Aber erstmal schauen, vielleicht funktioniert diesmal auch für mich seltsame Gestalt pandora. Hoffen kann man ja. Also auf eine funktionierende Radiostation. Das letzte mal war ich nach ca. 15 negativen Bewertungen für Lieder am Ende. Also meiner musikalischen Nerven und wollte nicht mehr weiter machen.

Update 1:
Ok, jetzt läuft Shamandalie von Sonata Arctica. Das Lied finde ich einfach genial, so wunderschön herrlich. Aber ab jetzt werde ich auch - weil ich es als gut bewertet habe - nur noch Schnulzen zu hören bekommen. Ich kenne pandora.com doch... Na ja, mal überraschen lassen.

Update 2:
Doch keine Schnulze, aber shit trotzdem. Na toll, ich glaub, ich überlaste pandora.com mit meinem Musikgeschmack echt jedes mal aufs Neue. Ich gebe dem Ding noch eine Chance bis ich schlafen gehe...

Update 3:
Haha, ca. 15 Sekunden hat jetzt pandora.com überlegt, was es mir als nächstes spielt. Meine Klickorgie auf "gefällt mir" und "- nicht" geht weiter. Und ich glaube, pandora.com mag mich immer noch nicht - oder ich pandora.com nicht, schwer zu sagen. Aber meinen Musikgeschmack hat das Dingens noch nicht getroffen. Vielleicht sollte ich es mal aus der anderen Richtung probieren, Hip-Hop, was ich auch nicht ungern höre? Mal schauen.

Update 4:
Das aus Update 1 kann ich getrost vergessen, jetzt plötzlich bin ich bei hart, härter, am härtesten angekommen. Metal in allen Ehren, aber das gefällt mir nunmal gar nicht, gesucht danach hab ich auch wirklich kein bisschen. pandora.com ist für mich also immer noch nutzlos, und tschüß.

Musik und der erste Eindruck

10.Mai 2006

Musik ist eine recht seltsame Sache, überlegt man es sich genau. Da hört man bestimmte Bands, Lieder, ein ganz bestimmtes Genre vielleicht. Dann bekommt man irgendwo - beim Freund, im Radio, beim Nachbarn in der U-Bahn oder sonstwo - etwas mit, auf den ersten Kontakt hin empfindet man das ganze als furchtbar, schrecklich und überhaupt nicht geeignet für einen selbst - und nein, ich rede jetzt nicht von solchen Dingen wie Tokio Hotel oder ähnlichem. Dann hört man das besagte Lied vielleicht noch einmal, zweimal, dreimal... und plötzlich kommt man nicht mehr davon weg. Die Band beginnt, sich im Kopf einzunisten, das Genre ist plötzlich ein Muss bei der Suche nach neuer Musik. Schon seltsam, man darf bei Musik nicht nur auf den ersten Eindruck hören. Denkt man aber weiter... verhält sich das Ganze wie mit einem guten Buch. Hält man dieses Anfangs für unterdurchschnittlich schlecht, einfach fad und überhaupt nicht so den Geschmack treffend... zieht es einen immer weiter in seinen Bann und ja, am Ende lässt es einen nicht mehr los.
Manchmal ist der Mensch recht einfach gestrickt :)

Muse - Apocalypse Please

9.Mai 2006

Genre: Alt. Rock

Band:Muse
Song:Apocalypse Please
Album:Absolution

Hab gedacht ich schließ mich mal Schreiberlingkollege aerosol_junkie an und berichte auch kurz über Muse. Das Trio hat in den letzten 7 Jahren immerhin 4 Alben an den Mann gebracht und ist kurz davor ihr 5. Album namens Black Holes and Revelations rauszubringen. Kann mich selber zwar nicht als Fan bezeichnen, aber eine Band die es heutzutage noch schafft einen eigenen Stil zu etablieren ist immer eine Erwähnung wert. Vorallen weil Muse sich schon länger einer hohen Popularität erfreut, gleichzeitig aber noch weit weg vom Kommerz und dessem faden Nachgeschmack ist.

Besondere Aufmerksamkeit gilt hier dem Song Apocalypse Please auf dem Album Absolution, was übrigens ihr momentan aktuellstes Werk ist. Auf einen großartigen Text sollte man hier aber nicht hoffen, denn Sänger Matthew deutet nur an, bzw. kategorisiert in nur wenigen Worten das, was die Musik letztendlich rüberbringt: Eine durch und durch finstere Grundstimmung, ein apokalyptischer Höhepunkt kurz vor seiner Erfüllung. Mit düsteren und unharmonischen Pianoakkorden wird die 4-minütige Endzeit hier eingeläutet und findet seinen Höhepunkt immer wieder in vibrierenden Elektronik-Tonleitern. Durch und durch melancholisch auf eine ganz laute und mitreißende Art. Wer auf sowas steht, sollte sich mal ganz schnell nach dem Song umhören. Ab und zu verlier ich mich jedenfalls ganz gern in Apocalypse Please.

Abgesehen davon ist auch der Rest des Albums ein stark genießbares Hörwerk und bildet mehr oder weniger einen akustischen Spagat zwischen Muses ersten und zweitem Album. Probehören!

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