Keine Zeit, keine Zeit, ich komm' zu spät...

14.Dezember 2006

Derzeit etwas im Stress, keine Zeit so richtig für schöne und vor allem ausführliche Einträge. Kommen aber noch. Eines kann ich aber sagen, und das meine ich wirklich ernst:

Wer Kamelot noch nie gehört hat - nicht ein Lied - hat wirklich EINIGES verpasst!

Wenn sogar meiner Mutter die Musik sehr zusagt... soll schon was heißen ;)
So long...

Episch und melodisch - Metal grandios

30.Juli 2006

Epischer Melodic Metal. Klingt nach großem Kino. Ist es auch. Denn mit Metal kann man Dinge anstellen, die verheißen bei epischen Auswüchsen Musik mit Tiefgang, der schwer in anderen Musikstilen erreicht werden kann.
Nur eines von vielen Subgenres des Metal, aber ein grandios gewaltiges. Dabei ist epischer Metal keinesweges leichter Tobak, denn hier wird mitunter Power in Reinform gespielt - ohne wenn und aber. Gewaltig, stark eben. Die melodischen Akzente dabei setzen eine unvergleichliche Atmosphäre frei, die jedem Hörer mehr als nur eine Gänsehaut verursacht - da könnte sich so ziemlich jeder Filmsoundtrack eine Scheibe von abschneiden. Und wenn wir schon bei Soundtracks für Filme sind - wohl wie für einen actionreichen Fantasyhit gedacht, schafft es die Band Rhapsody of Fire - früher Rhapsody - genau diesem Subgenre-Mix die Vorzeigeband schlechthin zu sein. Album für Album, Song für Song.
Doch auch der epische Melodic Metal schafft es, in seiner eigenen kleinen Welt so facettenreich zu sein, wie es der Metal selbst schon so lange ist. Klassische Metal-Besetzung, Chöre als helfende Einlagen oder Hauptrolle, mittelalterliche Klänge zusammen mit scharf gespielten Gitarrenriffs. Es gibt nichts, was es nicht geben könnte - außer vielleicht Lieder dieser Musikrichtung, die nicht auf ihre eigene Art und Weise begeistern würden. Aber wem erzähle ich das - wer Metal hört, wird wohl kaum nicht schon mindestens einmal der Epik verfallen sein. Für alle anderen heißt es jetzt - ihr habt einiges verpasst. Setzt euch geschwind in Bewegung zum nächsten gut sortierten Musikhändler und holt euch eure Ration Melodic Power! Epic Metal. Holt euch was auf die Ohren.

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Kamelot - Forever

16.Mai 2006

Interpret: Kamelot
Album: Karma
Titel: Forever
Jahr: 2001

Nur mit MusikPower Metal trifft Melodic, ein Hauch von Speed Metal... Eine Mischung, die eigentlich einfach genial werden muss. Und das beweist auch Kamelot mit diesem Lied eindrucksvoll. Auch wenn man die Genres im Metal nicht immer deutlich abgrenzen kann (und warum sollte man auch?), so geht es hier eindeutig melodisch zu... und Power ist reichlich dabei. Eigentlich haben andere Lieder eine höhere Priorität beim Anspieltipp erhalten, aber als meine Playlist im Shuffle wieder dieses Lied gebracht hat, wars um den Anspieltipp #1 für diese Woche geschehen. Das Lied hat mich förmlich in musikalische, ferne Welten getragen.
Mit dem Gesang von Roy Khan kann das Lied mehr als nur überzeugen, denn es bleibt nach dem ersten hören bereits für längere Zeit im Hirn... Die Qualität des Ganzen - perfekt. Der Text wunderbar... und man verliert für kurze Zeit die Lust am Shuffle, das gleich nach diesem Lied einfach viel zu "unpassende" Musik spielt (man beachte, meine Playlist besteht derzeit aus "Metal only"). Die Amerikaner zeigen sehr gut, wie facettenreich eigentlich Metal ist - sie sind zwar nicht die einzigen die dies können, aber Kamelot gehört auf jeden Fall zu denen, die es perfekt hinkriegen.

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Kamelot - Soul Society

13.Mai 2006

Interpret: Kamelot
Album: The Black Halo
Titel: Soul Society
Jahr: 2004

Nur mit MusikWieder Kamelot, wieder ein Lied, das einfach reinhaut. Power Metal mit Melodic und ganz dolle Speed... es klappt bei Kamelot immer und immer wieder. Die wunderbar klangvolle und überzeugende Stimme von Roy Khan, tiefe Bässe, ein Hauch Streichinstrument - dazu viel Gitarre und Schlagzeug; wer das nicht gehört hat, verpasst auf alle Fälle etwas. Und zwar etwas sehr imposantes.
Eigentlich kann ich nicht viel mehr dazu schreiben, ohne mich die ganze Zeit im Kreis zu drehen und in Lobeshymnen auszubrechen. Das Lied wird von einer "düsteren" Atmosphäre umgeben, geht aber im Refrain einfach wunderbar in einer offenen Stellung auf - als würde man aus einer Enge, die nicht unangenehm auffällt, in die Freiheit unendlicher Weiten gelangen... welche einen auch noch endlos tragen will. Wenn man hier noch still sitzen kann, ohne der Musik zu verfallen, dem kann vermutlich nicht mehr geholfen werden (oder er hört gänzlich andere Richtungen, wobei das eigentlich bei diesem Lied gar nicht tragen dürfte).

Würde last.fm gehen, könnte man jetzt vermutlich in den letzten gespielten Tracks vorerst nur noch das Lied vorfinden ^^°

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